GUT WOHNEN IN BINNINGEN

Aktuelles

Stimmen aus Binningen

Leserbrief vom 3. April 2025
Publiziert im Binninger Anzeiger

Nein zum Birsigpark

In einem innovativen und durchdachten Plan werden 78 alte Wohnungen ersetzt – nicht durch gigantische Bauten, sondern durch drei zeitgemässe Liegenschaften mit insgesamt 91 neuen Wohnungen und Raum für stilles Gewerbe. Umgeben von grosszügigen Grün- und Erholungsflächen entsteht ein Wohnraum, der sowohl der Bevölkerung als auch der Umwelt zugutekommt.

Mit der gewählten Platzierung der Gebäude im Spiesshöfli-Areal wird die Gestaltung des Aussenraums optimiert: Auf der bebaubaren Fläche sind insgesamt 40% für grosszügige Grün- und Erholungsflächen reserviert, das ist deutlich mehr als vorher. Ausserdem soll die Umgebung des Birsigs aufgewertet und für alle Interessierten besser als heute zugänglich gemacht werden.

Warum also bis zu 20 Millionen in einen kleinen Park investieren, der die Gemeinde finanziell belastet? Das ist verantwortungslos für Binningen. Die neuen Wohnungen und Gewerbeflächen schaffen dagegen nicht nur Lebensraum, sondern auch wertvolle Steuereinnahmen
für Binningen.

Gerhard Metz, ehem. Einwohnerrat

Leserbrief vom 3. April 2025
Publiziert im Binninger Anzeiger

Ja zu neuem Wohnraum im Spiesshöfli-Areal –
für ein lebendiges und nachhaltiges Binningen

In Binningen herrscht Wohnungsknappheit. Umso wichtiger ist es, dass das Spiesshöfli-Areal wieder bebaut und als wertvoller Wohnraum genutzt wird. Vor einigen Jahren standen hier bereits 78 Wohnungen – heute braucht Binningen diesen Wohnraum dringender denn je.

Die neuen Gebäude entlang der Bottminger­strasse schaffen Platz für Einzelpersonen, Paare und Familien und werden durch Raum für stilles Gewerbe ergänzt. Zudem werden sie in nachhaltiger Bauweise realisiert, und ein Teil der Wohnungen wird bewusst zu einem kostengünstigen Preis vermietet. 10 % der Wohnungen sind für die Kostenmiete vorgesehen – ein entscheidender Beitrag für eine soziale Durchmischung und bezahlbares Wohnen.

Doch das Projekt Spiesshöfli-Areal bietet mehr als nur Wohnraum: Die renaturierte Umgebung des Birsig und die aufgewerteten Grünflächen werden für alle Menschen zugänglich sein. Das grosszügige Grün rund um die Gebäude kühlt das Quartier im Sommer, bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen und steigert die Lebensqualität der gesamten Nachbarschaft.

Ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, dass dieses wichtige Bauprojekt realisiert wird – für ein lebendiges, durchmischtes und nachhaltiges Binningen. Deshalb stimme ich Nein zum Birsigpark.

Charles Simon, ehemaliger Gemeindepräsident von Binningen

Leserbrief vom 3. April 2025
Publiziert im Binninger Anzeiger

Millionen für Mini-Pärkli? Nein!

Was für eine verkehrte Welt: Bürgerliche Politiker und Politikerinnen, die sonst bei jedem Franken knausern, wollen Millionen von unseren Steuergeldern für ein Stück Grünfläche verschwenden, das nicht mal so gross ist wie ein Fussballfeld. Noch verrückter: Diese Bürgerlichen wollen Landbesitzer enteignen, was sonst in diesen Kreisen als kommunistisches Teufelszeugs gilt. Denn eine Enteignung ist die Voraussetzung für dieses Pärkli.

Dabei könnte man einen grossen Teil dieser Grünflache auf dem Spiesshöfliareal umsonst haben, denn der begrünte Teil der geplanten Überbauung wird öffentlich zugänglich sein. Und ebenfalls gratis bekommen wir Wohnraum, den Binningen dringend benötigt. Wozu also hier Steuergelder zum Fenster rausschmeissen, das andernorts besser investiert wäre? Deshalb stimme ich Nein zum Birsigpark und lade Sie ein, dem Komitee gegen die Initiative beizutreten unter www.birsigpark-nein.ch

Patrick Bürgler

Leserbrief vom 27. März 2025
Publiziert im Binninger Anzeiger

Ein Park kostet – Wohnungen bringen Einnahmen!

Ein Park mag auf den ersten Blick verlockend erscheinen. Doch wer trägt die Kosten für dieses Projekt? Die finanziellen Auswirkungen einer solchen Entscheidung müssen ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Die Gemeinde müsste das Land enteignen, es zu einem hohen Preis erwerben und anschliessend für die Planung und die Realisation aufkommen. Zudem kommen Unterhaltskosten dazu. Es werden rund 20 Millionen Franken sein. Dies stellt eine enorme Belastung für die Gemeindekasse dar und könnte dringend benötigte Mittel von anderen wichtigen Projekten abziehen. Enteignungen sind kein einfacher Weg und sollten nicht leichtfertig in Erwägung gezogen werden. Sie greifen tief in das grundlegende Eigentumsrecht der betroffenen Personen ein und sind nur unter strengen rechtlichen Bedingungen zulässig.

Ein öffentliches Interesse muss klar nachgewiesen werden, und genau hier liegt die Frage: Kann der Bedarf für einen Park in diesem Fall wirklich überzeugend belegt werden? Es ist mehr als fraglich, ob dies gelingt. Darüber hinaus sind solche Verfahren oft langwierig und ziehen sich über Jahre hin. Es ist wichtig, dass wir uns nicht von romantischen Ideen leiten lassen, sondern die Realität im Blick behalten.

Die Schaffung von Wohnraum bietet langfristig eine nachhaltige Lösung, die sowohl den Bedürfnissen der Bevölkerung, als auch den Anforderungen der Gemeindefinanzen gerecht wird. Und mit der geplanten Überbauung wird nicht nur qualitativ hochstehender Wohnraum geschaffen, sondern auch viel Grünraum mit Schatten spendenden Bäumen.

Die Entscheidung ist deshalb klar:
Nein zum Birsigpark!

Ruedi Spinnler

Leserbrief vom 20. März 2025
Publiziert im Binninger Anzeiger

Wir brauchen keinen Minipark

Auf dem ehemaligen Spiesshöfli-Areal ist ein Ersatz für die abgerissenen Liegenschaften entlang der Bottmingerstrasse geplant. Die neuen Wohnungen orientieren sich an den Bedürfnissen von Familien, Paaren und Singles und werden durch Flächen für stilles Gewerbe ergänzt. Für mich sind das ideale Voraus­setzungen, um die Wohnraumsituation in unserer Gemeinde zu verbessern und einen Beitrag für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu leisten. Ich habe die Pläne für die drei geplanten Liegenschaften studiert und finde, dass sie gut durchdacht sind.

Zum einen sind um die Gebäude grosszügige Grün- und Erholungsflächen vorgesehen. Zum anderen ist eine Renaturierung des Birsigs samt Umgebung geplant. Ein Grossteil dieser Naturflächen soll der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden, was ein wichtiger Pluspunkt ist. Der Übersichtsplan von Binningen zeigt eindrücklich, dass die Gemeinde bereits über sehr viel Grünfläche verfügt. Der Binninger Teil im Allschwiler Wald, das Naturschutzgebiet Herzogenmatten, das Bruderholz und der Schlosspark sind leicht erreichbare Grün- und Naherholungszonen.

Weitere sind im Rahmen der Neugestaltung des Binninger Dorfplatzes und am Nordrand geplant, wo der Zoo Basel die bislang nicht genutzte Schutzmatte nutzen wird. Die Bereitstellung von Wohnraum verdient Vorrang gegenüber der Schaffung eines teuren Miniparks, wie sie die Initiative für einen Birsigpark fordert.
Ich empfehle mit Überzeugung deren Ablehnung

Claude Janiak, ehemaliger Ständerat BL

Leserbrief vom 20. März 2025
Publiziert im Binninger Anzeiger

Unort statt Infrastruktur? Nein, danke!

Auf dem Bauland im Spiesshöfli soll ein öffentlicher Park entstehen – zumindest in der Traumwelt der Befürworter. Dass allein der Kauf des Areals – es gehört der Albert Lück-Stiftung, der BLT und dem Kanton Basel-Landschaft, nicht der Gemeinde – satte 20 Millionen Franken verschlingen würde, wird geflissentlich ignoriert.

Ganz zu schweigen von den Folgekosten für Einrichtung und Unterhalt. Wer würde das zahlen? Ah stimmt, wir alle! Eine satte Summe für etwas, von dem kein Mehrwert für die Bevölkerung entsteht. Für diesen Betrag könnte unser Hallenbad zu einem modernen Erlebnisbad saniert oder die Hauptstrasse und das Dorfzentrum zu einer Begegnungszone aufgewertet werden. Davon hätten wir wirklich etwas, und es würde die Verwendung unserer Steuergelder rechtfertigen.

Darum: Nein zum Birsigpark!

Mike Keller, ehemaliger Gemeindepräsident von Binningen

Leserbrief vom 6. März 2025
Publiziert im Binninger Anzeiger

Park-Initiative verunmöglicht gute Mittelstandswohnungen

Bei der kommenden Abstimmung in Binningen im Mai geht es um das Spiesshöfli-Areal. Zwei Konzepte stehen zur Diskussion: Auf der einen Seite steht ein Wohnbauprojekt, getragen von einer gemeinnützigen Stiftung, dem Kanton Baselland und der BLT. Hier sollen Wohnungen geschaffen werden, die auch für Familien und den Mittelstand bezahlbar sind.

Zudem wird die Umgebung der Überbauung naturnah gestaltet, mit einer Revitalisierung des Birsig inklusive Fussgängerbrücke und öffentlichem Spielplatz. Auf der anderen Seite steht eine Initiative, die auf diesem Grundstück einen Park errichten will – mit Kosten von um die 20 Millionen Franken für die Binningerinnen und Binninger. Für mich ist die Entscheidung sonnenklar: Das Wohnprojekt bietet nicht nur gute Mittelstand­wohnungen, sondern auch eine naturnahe Umgebung: eine Revitalisierung des Birsig, eine Fussgängerbrücke und einen öffentlichen Spielplatz.

Ein Park hingegen – eingeklemmt zwischen Tram, Kantonsstrasse und Werkhof – bringt wenig Mehrwert. Viel sinnvoller sind durchgängige naturnahe Fussgänger­verbindungen, wie sie das Wohnprojekt integriert. Wenn man die Unterlagen zum Projekt liest, dann sieht man, dass im Quartier­planreglemen vorgeschrieben wird: «Der Birsig ist zu revitalisieren.» Man kann nachlesen, wie dies genau aussehen soll. Es gibt einen schönen mergelbestückten Fussweg ohne Teer. Es gibt eine Fussgängerbrücke über den Birsig. Es gibt Sitzbänke, die an den Birsig herunterreichen. Zu guter Letzt kommen auch die Kinder mit einem öffentlichen Spielplatz nicht zu kurz.

Für mich ist klar: Jahrelang wurde gemeinsam mit den Eigentümern an einem guten Projekt im Interesse des Mittelstands gearbeitet. Die Park-Initiative gefährdet nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern auch die sorgfältig geplante Gestaltung des Areals. Ich rufe darum dazu auf, sich dem Nein-Komitee anzuschliessen.

Lewin Lempert, SP-Einwohnerrat