AKTUELLES

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PAROLENFASSUNG

SP Binningen sagt Ja zum Quartierplan Spiesshöfli

Die SP Binningen hat einstimmig und mit Überzeugung die Ja-Parole für den Quartierplan Spiesshöfli beschlossen. Es entstehen 91 Wohnungen, die auch für Familien und den Mittelstand bezahlbar sind. Zudem wird die Umgebung der Überbauung naturnah gestaltet, mit einer Revitalisierung des Birsig inklusive Fussgängerbrücke und öffentlichem Spielplatz.

Für die Bevölkerung bringt das Projekt einen doppelten Mehrwert: Einerseits wird das Angebot von bezahlbaren Wohnungen erhöht, wobei für 10 Prozent der Wohnungen sogar Kostenmiete gelten muss. Andererseits profitieren insbesondere auch die Einwohner:innen in der Talsohle von naturnah gestalteten, durchgängigen Fussgängerverbindungen und der neu erstellten öffentlichen Infrastruktur.

Das Projekt wurde in Absprache mit der Bevölkerung weiterentwickelt und berücksichtigt Anliegen, die eingebracht wurden. So entstehen statt zwei grosse, drei kleinere Gebäude mit sieben, respektive sechs Stockwerken. Hier von Hochhäusern zu sprechen, ist absurd. Es gibt in Binningen bereits eine Reihe von Gebäuden in diesen Dimensionen.

Die Überbauung im Spiesshöfli ist ein baulich ausgewogenes und ökologisch durchdachtes Wohnprojekt für unsere Gemeinde, in der es an Wohnraum mangelt. Wir fordern deshalb die Stimmbürger:innen auf, ein Ja an der Urne einzulegen.

Stimmen aus Binningen

Leserbrief vom 21. Mai 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Spiesshöfli: Jetzt geht es um mehr

Ein Nein zur Quartierplanung Spiesshöfli wäre ein politischer Rückschritt mit Ansage. Das Verfahren würde gestoppt, alles müsste neu aufgerollt werden. Zurück bliebe ein zentral gelegenes, bestens erschlossenes Areal ohne Perspektive. Mitten in einer Zeit, in der Wohnraum fehlt, wäre das ein fatales Signal.

Doch es geht um mehr als Boden und Baupläne. Es geht um Verlässlichkeit. Wer heute ein breit abgestütztes Projekt zu Fall bringt, sendet die Botschaft, dass sich Engagement und Investitionen in Binningen nicht lohnen. Vertrauen entsteht über Jahre und kann mit einem Entscheid zerstört werden. Die Folgen tragen wir alle.

Der Einwohnerrat hat seine Verantwortung wahrgenommen und klar entschieden. 30 zu 8 Stimmen für den Quartierplan, ebenso deutliche Mehrheiten für die weiteren Grundlagen. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer seriösen politischen Arbeit.

Jetzt sind wir am Zug. Wollen wir Stillstand oder Fortschritt? Unsicherheit oder Verlässlichkeit? Wer an eine innovative Entwicklung von Binningen glaubt, sagt Ja zum Spiesshöfli.

Kathrin Amacker, ehemalige Nationalrätin, BL, Die Mitte

Leserbrief vom 21. Mai 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Sorgfältige und dialogorientierte Planung

In der Diskussion um das Projekt Spiesshöfli lohnt sich ein Blick auf die Fakten statt auf tendenziöse Darstellungen. Entgegen anderslautenden Behauptungen sind keine Hochhäuser vorgesehen. Zudem wurde die ursprüngliche Planung gezielt überarbeitet: Anstelle zweier grosser Baukörper entstehen drei kleinere Gebäude, die in Höhe und Volumen bewusst reduziert wurden.

Diese Anpassungen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Mitwirkungsprozesses, bei dem die Bevölkerung ihre Anliegen einbringen konnte. Diese Rückmeldungen führten etwa zu einer verbesserten Einbettung ins Quartier. Das Projekt wurde durchlässiger und berücksichtigt Aspekte wie Aufenthaltsqualität, Lärm und Hitzeminderung. Die Reduktion von ursprünglich 115 auf 91 Wohnungen zeigt, dass hier nicht maximal verdichtet, sondern ausgewogen geplant wird.

Wer heute von Hochhäusern spricht oder eine fehlende Mitsprache beklagt, unterschlägt diese Tatsachen. Das Projekt Spiesshöfli steht für eine sorgfältige, dialogorientierte Planung, die den Bedürfnissen des Quartiers Rechnung trägt. Darum lege ich ein überzeugtes Ja zur Quartiersplanung Spiesshöfli ein.

Julius Grewe-Rellmann, Binningen

Leserbrief vom 11. und 21. Mai 2026
Publiziert in der BZ Basel und im Binninger Wochenblatt

Weitsicht statt Stillstand

Am 14. Juni entscheidet das Stimmvolk in Binningen über den Quartierplan Spiesshöfli.

Am 2. Februar hat der Einwohnerrat den Quartierplan Spiesshöfli mit 30 zu 8 Stimmen angenommen. Dennoch kommt es am 14. Juni zur Volksabstimmung nach dem ergriffenen Referendum. Das ist legitim, verpflichtet aber zu einer sachlichen und ehrlichen Auseinandersetzung. Eine Ablehnung würde nicht nur jahrelange Verzögerungen und eine komplette Neuplanung bedeuten, sondern auch eine unansehnliche Brache im Spiesshöfli-Areal hinterlassen. Es lohnt sich daher, die Fakten klar zu benennen: Im Spiesshöfli-Quartier wird seit Jahrzehnten gewohnt.

Durch den Doppelspurausbau gingen 78 Wohnungen verloren. Die drei geplanten Gebäude entlang der Bottmingerstrasse ersetzen diesen Verlust und sind keine übermässige Überbauung. Mit 91 Wohnungen entstehen 13 mehr als zuvor. Das ist eine massvolle Verdichtung, die dringend benötigten Wohnraum schafft, ohne das Quartier zu überfordern. Zudem werden rund 40 Prozent der Fläche als Grün- und Erholungsraum gestaltet. Das steht für Lebensqualität und nachhaltige Planung.

Darum spricht alles dafür, am 14. Juni dem Quartierplan Spiesshöfli zuzustimmen und eine sinnvolle Entwicklung zu ermöglichen. Ein Ja zum Quartierplan, wie es der Einwohnerrat bereits getan hat.

Gerhard Metz, ehem. Einwohnerrat FDP, Binningen

Leserbrief vom 7. Mai 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

SP Binningen sagt Ja zum Quartierplan

Die SP Binningen hat einstimmig und mit Überzeugung die Ja-Parole für den Quartierplan Spiesshöfli beschlossen. Es entstehen 91 Wohnungen, die auch für Familien und den Mittelstand bezahlbar sind. Zudem wird die Umgebung der Überbauung naturnah gestaltet, mit einer Revitalisierung des Birsig inklusive Fussgängerbrücke und öffentlichem Spielplatz.

Für die Bevölkerung bringt das Projekt einen doppelten Mehrwert: Einerseits wird das Angebot von bezahlbaren Wohnungen erhöht, wobei für 10 Prozent der Wohnungen sogar Kostenmiete gelten muss. Andererseits profitieren insbesondere auch die Einwohner:innen in der Talsohle von naturnah gestalteten, durchgängigen Fussgängerverbindungen und der neu erstellten öffentlichen Infrastruktur. Das Projekt wurde in Absprache mit der Bevölkerung weiterentwickelt und berücksichtigt Anliegen, die eingebracht wurden. So entstehen statt zwei grosse, drei kleinere Gebäude mit sieben, respektive sechs Stockwerken. Hier von Hochhäusern zu sprechen, ist absurd. Es gibt in Binningen bereits eine Reihe von Gebäuden in diesen Dimensionen.

Die Überbauung im Spiesshöfli ist ein baulich ausgewogenes und ökologisch durchdachtes Wohnprojekt für unsere Gemeinde, in der es an Wohnraum mangelt. Wir fordern deshalb die Stimmbürger:innen auf, ein Ja an der Urne einzulegen.

SP Binningen

Leserbrief vom 7. Mai 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Keine starke Verdichtung

Der Quartierplan Spiesshöfli ist das Ergebnis eines langjährigen Planungsprozesses im Zusammenhang mit dem Doppelspurausbau. Nach der öffentlichen Mitwirkung 2023 wurde er überarbeitet: weniger Wohnungen (91 statt 115) und mehr Grün- und Freiräume. Ende 2025 nahm der Einwohnerrat dann den Quartierplan mit 30 zu 8 Stimmen an. Am 14. Juni 2026 entscheidet nun die Bevölkerung. Ein Nein hätte klare Folgen: Das Areal bliebe über Jahre ungenutzt und würde zur Brache, während eine Neuplanung ohne bessere Lösung nötig würde.
Die behauptete fehlende Zonenkonformität ist unbegründet: Für das Areal gilt eine Quartierplanpflicht, die genau diese Entwicklung vorsieht. Auch eine starke Verdichtung liegt nicht vor, denn die 91 Wohnungen ersetzen im Wesentlichen die 78 verlorenen Einheiten. Mit rund 40 Prozent Grün- und Erholungsflächen entsteht ein ausgewogenes Projekt, das Wohnraum schafft und Freiraum sichert. Der Quartierplan ist eine realistische, sorgfältig abgestimmte Lösung. Ein Ja verhindert Stillstand und ermöglicht eine hervorragende Entwicklung des Spiesshöfli-Areals.

Ruedi Spinnler, Binningen

Leserbrief vom 14. und 16. April 2026
Publiziert in der BZ Basel und im Binninger Wochenblatt

Spiesshöfli – eine zeitgemässe Raumplanung

Trotz des klaren Volksentscheids vom 18. Mai wird die Diskussion rund um das Projekt Spiesshöfli weiterhin emotional geführt. Umso wichtiger ist es, bei den Fakten zu bleiben. Besonders kreativ ist die visuelle Gleichsetzung des Spiesshöfli-Wohnprojekts durch das Referendumskomitee mit einer Ostberliner Plattenbausiedlung.

Dieser Vergleich zeichnet ein Bild, das mit der Realität wenig zu tun hat. Solche Siedlungen stehen für graue, dichte Betonstrukturen mit kaum Grünflächen. Typisch sind Gebäude mit zehn bis fünfzehn Stockwerken und Höhen von rund 30 bis 50 Metern. Mit solchen Bildern hat das Spiesshöfli jedoch nichts gemein. Beim Spiesshöfli bleiben rund 40 Prozent der Fläche grün, das Areal wird ökologisch aufgewertet und zum Birsigufer geöffnet. Die geplanten Gebäude erreichen maximal etwa 25 Meter und gelten damit faktisch nicht als Hochhäuser. Gleichzeitig entsteht mit der Erhöhung von 78 auf 91 Wohnungen dringend benötigter Wohnraum für die Binninger Bevölkerung, insbesondere für Familien und junge Menschen.

Das Spiesshöfli zeigt, wie zeitgemässe Raumplanung gelingt: mehr Wohnraum an zentraler Lage bei gleichzeitiger ökologischer Aufwertung. Nach dem Volksentscheid gilt es, den eingeschlagenen Weg mit einem Nein zum Referendum zu respektieren.

Gian Kamber, Einwohnerrat GLP, Binningen

Leserbrief vom 14., 16. und 23. April 2026
Publiziert in der BZ Basel und im Binninger Wochenblatt

Bleiben wir bei der Wahrheit!

Ein Hochhaus beginnt erst ab 30 Metern. Die geplanten Gebäude im Spiesshöfli sind keine Hochhäuser. Das höchste Haus erreicht 25 Meter und sieben Stockwerke. Die beiden anderen Häuser haben sechs Stockwerke. In der Umgebung gibt es bereits ähnliche oder höhere Bauten. Von einer überdimensionierten Überbauung kann keine Rede sein.

Am 18. Mai 2025 hat das Stimmvolk die Volksinitiative «Für einen Birsigpark » mit 67 Prozent deutlich abgelehnt. Der Volkswille ist klar. Vor diesem Hintergrund ist das erneute Referendum schwer nachvollziehbar.
Das Projekt wurde offen vorgestellt und auf die Anliegen der Bevölkerung angepasst. Statt zwei grosser Baukörper mit 115 Wohnungen entstehen nun drei kleinere Gebäude mit 91 Wohnungen. Sie sind niedriger, besser eingebettet, luftiger und reduzieren Lärm und Hitze. Zudem ersetzt das Projekt die abgerissenen Gebäude entlang der Bottmingerstrasse mit 78 Wohnungen. Es schafft dringend benötigten Wohnraum. Gleichzeitig entsteht ein begrünter, attraktiver Freiraum für das Quartier.

Die Quartierplanung Spiesshöfli ist das Ergebnis eines transparenten Prozesses und eines klaren demokratischen Entscheids.

Brigitte Schori, Einwohnerrätin, Präsidentin Rechnungsprüfungskommission, Binningen

Leserbrief vom 16. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Nein zum Referendum

Das Stimmvolk der Gemeinde Binningen hat am 18. Mai die Volksinitiative «Für einen Birsigpark» mit deutlichen 67 Prozent abgelehnt. Dieses Resultat ist unmissverständlich und Ausdruck eines klaren Volkswillens. Umso mehr stellt sich die Frage, weshalb das Referendumskomitee nun erneut Widerstand gegen die Quartierplanung Spiesshöfli mobilisiert. Diese Quartierplanung wurde bekanntlich mit grossem Mehr im Einwohnerrat angenommen.

Im Abstimmungskampf wurde das konkrete Bauvorhaben offen und transparent dargelegt. Es ist also keineswegs so, dass die Bevölkerung im Unklaren gelassen worden wäre. Im Gegenteil: Das Projekt wurde bewusst angepasst. Ursprünglich waren zwei grössere Baukörper mit insgesamt 115 Wohnungen vorgesehen. Nach der Mitwirkung der Bevölkerung und der Berücksichtigung von Anliegen entstehen nun drei weniger grosse Gebäude mit insgesamt 91 Wohnungen. Diese sind nicht nur niedriger, sondern auch besser in die Umgebung eingebettet. Das Resultat ist ein besseres Gesamtbild mit geringerer Lärmreflexion und reduzierter Hitzeabstrahlung.

Ein klares Nein zum Referendum!

Gerhard Metz, Binningen

Leserbrief vom 16. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Attraktiver Wohnraum ohne Häuserschlucht

Liest man einige der Leserbriefe und sieht die Flyer für das Referendum zur Überbauung Spiesshöfli, könnte man den Eindruck erhalten, dort würden Hochhäuser geplant, die dazu führen, dass in Binningen eine dunkle Schlucht entsteht. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Das geplante Bauprojekt, über das bereits vor der Abstimmung zum Birsigpark diskutiert wurde, schafft attraktiven Wohnraum für Binningen. Die geplanten Häuser mit 91 Wohnungen ersetzen zu einem grossen Teil die bereits abgerissenen Häuser. Rund um die Häuser gibt es Grünflächen und keine Betonwüste.

Das geplante Projekt ist sinnvoll und schafft für Binningen wertvollen Wohnraum. Darum sage ich Ja zum Quartierplan Spiesshöfli am 14. Juni.

Jonathan Noack, Einwohnerrat SP

Leserbrief vom 30. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Glaubwürdigkeit gehört auch zur Politik

In Abstimmungskämpfen sollen Argumente zur Sache im Vordergrund stehen. Wer sich als Person und Politiker in den Vordergrund stellt, muss sich indessen eine kritische Beurteilung seines Vorgehens gefallen lassen. Peter Frauchiger outet sich als «überzeugter Gegner» des Überbauungsprojekts Spiesshöfli. Ein Blick zurück auf die Debatte im Einwohnerrat vom 2. Februar, als der Quartierplan diskutiert und das Referendum bereits angekündigt wurde, zeigt ein anderes Bild. Dem auf der Website der Gemeinde öffentlich zugänglichen Protokoll der Sitzung ist zu entnehmen, dass – mit Ausnahme der SVP und einer Einwohnerrätin der FDP – alle Fraktionen dem Quartierplan zugestimmt haben.

Der sich als überzeugter Gegner positionierende Peter Frauchiger hat sich nicht zu Wort gemeldet und gleichzeitig zum Quartierplan, zum Reglement, zum Zonenplan Siedlung und zum Baulinienplan Ja gestimmt. Dass die SVP das Referendum mit den gleichen Argumenten wie bei der Abstimmung zum Birsigpark unterstützt, ist konsequent, wenn auch nach dem Ergebnis von vergangenem Jahr nicht überzeugend. Wer Ja sagt und sich kurz darauf als überzeugter Gegner zu erkennen gibt, trägt hingegen nicht zur Glaubwürdigkeit bei, die die Stimmberechtigten von ihren Vertreterinnen und Vertretern erwarten dürfen.

Claude Janiak, ehemaliger Ständerat SP, Binningen

Leserbrief vom 30. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Ja zur Quartierplanung Spiesshöfli

Der Einwohnerrat hat die Quartierplanung Spiesshöfli mit 30 zu 8 Stimmen beschlossen. Damit liegt ein breit abgestützter Entscheid vor. Er wurde in einem offenen Prozess gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet und weiterentwickelt.

Aus der ursprünglich vorgesehenen Bebauung mit 115 grossen Wohnungen ist ein Konzept mit 91 kleineren, besser ins Quartier integrierten Wohnungen entstanden. Die bauliche Wirkung wird reduziert, Lärm- und Hitzebelastungen werden gemindert und die städtebauliche Qualität wird erhöht.

Entscheidend ist die wohnpolitische Wirkung: Mit den 91 neuen Wohnungen werden die 78 entlang der Bottmingerstrasse abgebrochenen Wohnungen ersetzt. Binningen gewinnt damit Wohnraum zurück, statt Wohnraum zu verlieren. In Zeiten angespannter Wohnungsmärkte ist das ein konkreter Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung.

Ein zentrales und gut erschlossenes Areal wird sinn- und qualitätsvoll entwickelt. Die Quartierplanung verbindet Verdichtung mit besserer Einbettung ins bestehende Umfeld und sorgfältiger Freiraumgestaltung. Ein Nein würde diese Entwicklung blockieren und Unsicherheit schaffen. Ein Ja zur Quartierplanung Spiesshöfli ist deshalb ein Ja zu Wohnraum, Verlässlichkeit und einer verantwortungsvollen Entwicklungspolitik für Binningen.

Sven Inäbnit, Landrat FDP, Binningen

Leserbrief vom 30. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Spiesshöfli: Keine Irreführung

Von Hochhäusern war damals nie die Rede. Im Vorfeld der Abstimmung von 2025 wurde transparent aufgezeigt, wie das Projekt aussehen soll. Die Bevölkerung wurde einbezogen und konnte sich im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens einbringen. Mit über 67 Prozent hat sie vor weniger als einem Jahr ein klares Zeichen gesetzt. Sie hat sich gegen den «Park» und für eine Überbauung ausgesprochen.

Umso befremdlicher ist es, dass dieses eindeutige Ergebnis noch vor Ablauf eines Jahres mittels Referendum infrage gestellt werden soll. Besonders irritierend ist, dass das Referendumskomitee Argumente vorbringt, die den bekannten Fakten widersprechen.

Das Referendumskomitee vermittelt mit seinen Darstellungen ein irreführendes Bild. Im Spiesshöfli sind keine Hochhäuser geplant. Auch die gezeigten dunklen Visualisierungen entsprechen nicht der tatsächlichen Gestaltung. Als Hochhäuser gelten Gebäude ab einer Höhe von 30 Metern. Die vorgesehenen drei Bauten erreichen diese Höhe nicht. Sie sind folglich keine Hochhäuser.

Die geplanten 91 Wohnungen leisten hingegen einen konkreten Beitrag zur Entlastung des seit Jahren angespannten Wohnungsmarkts in Binningen.

Charles Simon, ehemaliger Gemeindepräsident