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Fragen zu den geplanten Gebäuden
Das sind die Grundeigentümerinnen, die Albert Lück-Stiftung und die BLT. Planung: Salathé Architekten Basel AG
Es sind drei Liegenschaften mit insgesamt 91 Wohnungen und Raum für stilles Gewerbe vorgesehen. Die Liegenschaften sind umgeben von grosszügigen Grün- und Erholungsflächen.
Gemäss aktueller Planung sind folgende Wohnungen vorgesehen:
- 2.5-Zimmer: 25
- 3.5-Zimmer: 53
- 4.5-Zimmer: 12
- 5.5-Zimmer: 1
Eines der Gebäude ist siebengeschossig, die anderen beiden sechsgeschossig. Das siebengeschossige Gebäude erreicht mit maximal 25 Metern ziemlich genau die Höhe der früheren Häuser am gleichen Ort.
Das stimmt nicht. Als Hochhaus gilt ein Gebäude mit einer Höhe von mindestens 30 Metern. Eine der geplanten Liegenschaften, nämlich die siebenstöckige, wird maximal 25 Meter hoch sein, die anderen beiden niedriger.
Die Häuser erhalten nicht nur eine sehr gute Wärme- und Kältedämmung. Unterschiedliche Materialien prägen die Fassaden der drei Wohnhäuser. Der Wärmebedarf soll durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Zu diesem Zweck wird das Areal an das lokale Fernwärmenetz angeschlossen und Photovoltaik auf den Dächern zum Einsatz kommen. Zudem verpflichten sich die Projektpartner, die Gebäude nach dem Gold-Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) zu realisieren.
Fragen zur Umgebungsgestaltung
Die geschickte Anordnung der drei Gebäude schafft Raum für Qualität im Aussenbereich. 40% der bebaubaren Fläche sind für Grün- und Erholungsflächen reserviert. Das ist deutlich mehr als im ursprünglichen Projekt und ein wichtiger Beitrag an ein besseres Mikroklima im sonst dicht bebauten Stadtgebiet.
Im Zuge des Projekts werden der Birsig und seine Uferbereiche renaturiert und öffentlich zugänglich gemacht. So entsteht wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Der neu gestaltete Grünraum entlang des Birsig lädt zum Verweilen und Spazieren ein.
Auf der bebaubaren Fläche sind insgesamt 40% für grosszügige Grün- und Erholungsflächen reserviert, das ist deutlich mehr als vorher. Ausserdem soll die Umgebung des Birsigs aufgewertet und der Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Zwischen den Gebäuden entlang der Bottmingerstrasse ist zudem ein grosser Spielplatz vorgesehen.
Weitere Fragen
Für die geplanten 91 Wohnungen und die aktuell vorgesehenen Gewerbeflächen sind insgesamt 65 unterirdische Parkplätze vorgesehen. Die Erschliessung der Autoeinstellhalle erfolgt über die Brückenstrasse.
Durch das neue Angebot an Wohnraum wird im Vergleich zu heute ein gewisser Mehrverkehr auf der Brückenstrasse entstehen. Umfangreiche Studien des Verkehrsplaners haben jedoch klar gezeigt, dass die Erschliessung der Autoeinstellhalle über die Brückenstrasse die einzig sinnvolle Lösung darstellt. Aufgrund der guten Erschliessung durch den ÖV und für Velos, bietet die Siedlung nur ein reduziertes Parkplatzangebot an (0.7 PP/Wohnung).
Da es sich um Ersatzneubauten handelt, die die abgerissenen Liegenschaften entlang der Binningerstrasse ersetzen, wird es keine neuen Kindergärten oder Schulen brauchen. Es ist ein ausreichendes Angebot vorhanden.