AKTUELLES

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PAROLENFASSUNG

SP Binningen sagt Ja zum Quartierplan Spiesshöfli

Die SP Binningen hat einstimmig und mit Überzeugung die Ja-Parole für den Quartierplan Spiesshöfli beschlossen. Es entstehen 91 Wohnungen, die auch für Familien und den Mittelstand bezahlbar sind. Zudem wird die Umgebung der Überbauung naturnah gestaltet, mit einer Revitalisierung des Birsig inklusive Fussgängerbrücke und öffentlichem Spielplatz.

Für die Bevölkerung bringt das Projekt einen doppelten Mehrwert: Einerseits wird das Angebot von bezahlbaren Wohnungen erhöht, wobei für 10 Prozent der Wohnungen sogar Kostenmiete gelten muss. Andererseits profitieren insbesondere auch die Einwohner:innen in der Talsohle von naturnah gestalteten, durchgängigen Fussgängerverbindungen und der neu erstellten öffentlichen Infrastruktur.

Das Projekt wurde in Absprache mit der Bevölkerung weiterentwickelt und berücksichtigt Anliegen, die eingebracht wurden. So entstehen statt zwei grosse, drei kleinere Gebäude mit sieben, respektive sechs Stockwerken. Hier von Hochhäusern zu sprechen, ist absurd. Es gibt in Binningen bereits eine Reihe von Gebäuden in diesen Dimensionen.

Die Überbauung im Spiesshöfli ist ein baulich ausgewogenes und ökologisch durchdachtes Wohnprojekt für unsere Gemeinde, in der es an Wohnraum mangelt. Wir fordern deshalb die Stimmbürger:innen auf, ein Ja an der Urne einzulegen.

Stimmen aus Binningen

Leserbrief vom 6. Juni 2026
Publiziert in der BAZ

Fortschritt mit Augenmass statt Angstpolitik

Seit Jahrzehnten wird im Spiesshöfli-Quartier gewohnt. Die geplanten Neubauten entlang der Bottmingerstrasse sind kein überdimensioniertes Grossprojekt, sondern ersetzen die zwischen 2022 und 2023 abgerissenen Häuser mit 78 Wohnungen. Neu entstehen 91 Wohnungen, also lediglich 13 mehr als zuvor.

Während in Binningen bezahlbarer und zeitgemässer Wohnraum knapp ist, wird gegen ein Projekt mobilisiert, das zur Entlastung des Wohnungsmarktes beiträgt. Wer mehr Wohnraum fordert, muss auch bereit sein, massvolle Vorhaben zu unterstützen. Die Befürchtung einer starken Belastung von Schulen oder Kindergärten hält einer näheren Betrachtung nicht stand. Der grösste Teil des Wohnraums bestand bereits zuvor. Es handelt sich überwiegend um Ersatz und nicht um eine massive Ausweitung der Überbauung. Zusätzlicher Bedarf an öffentlicher Infrastruktur ist deshalb kaum zu erwarten.

Die Planung Spiesshöfli steht für eine ausgewogene Entwicklung mit Augenmass. Sie schafft dringend benötigten Wohnraum und respektiert die bestehende Umgebung in der Talsohle Binningens.

Sven Inäbnit, Landrat und ehem. Einwohnerrat FDP, Binningen

Leserbrief vom 4. Juni 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Ausgewogene Lösung für Binningen

Damit Binningen auch in Zukunft ein Wohnort für Menschen aller Generationen bleibt, braucht es ausreichenden und vielfältigen Wohnraum. Für eine gute Durchmischung braucht es verschiedene Wohnformen – für den Klimaschutz möglichst solche, die hohen Nachhaltigkeitsstandards entsprechen.

Gerade Familien sowie jungen und älteren Menschen könnten die geplanten Wohnungen auf dem Spiesshöfli-Areal ein schönes Zuhause bieten. Das Areal liegt zentral und ist hervorragend erschlossen. Für mich ist es einleuchtend, dass an diesem geeigneten Ort wieder Wohnungen entstehen sollen – dort, wo zuvor bereits Liegenschaften standen. Der Standort bietet die Chance, modernen und bezahlbaren Wohnraum mit grosszügigen Freiräumen zu schaffen. Entlang des renaturierten Birsigs entstehen Grünräume, die das Quartier aufwerten und einen Mehrwert für alle schaffen. Wohnraum, Natur und Klimaschutz werden hier sinnvoll miteinander verbunden.

Auf Grundlage der öffentlichen Mitwirkung wurde das Projekt mehrfach überarbeitet und ist heute eine ausgewogene Lösung für unsere Gemeinde. Für mich zeigt es, wie verantwortungsvolle Gemeindeentwicklung aussehen kann. Darum stimme ich am 14. Juni Ja zum Quartierplan Spiesshöfli.

Rahel Amacker, Einwohnerrätin Die Mitte

Leserbrief vom 4. Juni 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Ja zum «Quartierplan Spiesshöfli»

Wie kann man nur eine derart blöde, mit vorwiegend unzutreffenden Behauptungen gespickte Abstimmungspropaganda in die Briefkästen verteilen? Offenbar weiss der Autor nicht, was ein Hochhaus ist. In der Schweiz gelten Bauten als Hochhäuser, die eine Gesamthöhe von mehr als 30 Meter aufweisen. Die geplanten Häuser mit 6 oder 7 Geschossen werden bei Weitem nicht 30 Meter hoch. Dass sie nicht dorthin passen, stimmt ebenfalls nicht. Ich fahre oft mit dem Tram von der Haltestelle Bottmingermühle an den Bahnhof. Wer die Augen offen hat, sieht: Unmittelbar neben den geplanten Häusern stehen bereits Häuser ähnlichen Ausmasses. Es ist nicht falsch, dass mehr Wohnungen als Parkplätze vorgesehen sind. Nicht alle Einwohner von Binningen brauchen ein Auto – meine Frau und ich auch nicht. Wir haben in Binningen einen vorzüglichen ÖV. Eine Verdichtung ist auch hier sinnvoll. Mit der Beibehaltung von WG3 erreichen wir nichts.

«Mehr Wohnungen gleich höhere Steuern» – das ist eine böse, rein spekulative Aussage, die nicht belegt werden kann. Binningens Infrastruktur funktioniert. Auch die Behauptung, die Ausgaben für öffentliche Leistungen würden steigen, ist falsch. Der Unterschied, ob 50 oder 100 Wohnungen gebaut werden, ist höchst marginal. Also am 14. Juni 2026 Ja zum «Quartierplan Spiesshöfli».

Wolfgang Stiefel, Binningen

Leserbrief vom 4. Juni 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Sorgfältige Planung?

Der Einwohnerrat hat im Februar 2026 mit 30 zu 8 Stimmen den Quartierplan Spiesshöfli nach sorgfältiger Abwägung aller Interessen klar gutgeheissen. Das war kein Schnellschuss, sondern ein durchdachter Entscheid nach jahrelanger Planung und Mitwirkung. Die breite Unterstützung zeigt sich auch in den Ja-Parolen von Mitte, FDP, SP, GLP und Grünen.

Vor nicht einmal einem Jahr haben die Binninger mit über 67 Prozent die Idee eines «Parks» klar verworfen. Schon damals war der Quartierplan bekannt und wurde seitdem nicht verändert: eine Überbauung ohne Hochhäuser, mit Freiräumen und auf die Umgebung abgestimmt. Der deutliche Entscheid gegen den «Park» war somit auch ein Votum für den Quartierplan Spiesshöfli.

Wer sich jetzt querstellt, verursacht einzig Verzögerung und verhindert dringend benötigte neue Wohnungen in Binningen. Die 91 geplanten Wohnungen sind ein wichtiger und konkreter Beitrag gegen die Wohnungsnot.

Besonders auffällig ist, dass die Gegner mit Aussagen argumentieren, die so nicht stimmen. Allen voran die Behauptung, es würden Hochhäuser projektiert. Das ist falsch und wird durch Wiederholung nicht richtiger.

Lassen Sie uns am 14. Juni nach vorne schauen und mit einem Ja zum Quartierplan Spiesshöfli grünes Licht für ein ausgewogenes Projekt geben.

Julius Grewe-Rellmann, Binningen

Leserbrief vom 4. Juni 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Von WG7 kann keine Rede sein

Herr Frauchiger kennt als Einwohnerrat den Quartierplan Spiesshöfli und das zur Debatte stehende Projekt. Er hat dafür votiert. Das hindert ihn nicht, jetzt Nein zu sagen und wider besseres Wissen von über-mässiger Verdichtung und WG7 zu schreiben. Seine Behauptungen halten einer sachlichen Prüfung nicht stand. Die Gebäude erreichen maximal 25 Meter Höhe und haben mit Hochhäusern nichts gemeinsam. Zudem verjüngen sich die Baukörper nach oben. Das 6. Obergeschoss umfasst nur noch rund 69 Prozent der Gebäudegrundfläche, das 7. Obergeschoss lediglich 17 Prozent. Von einer flächigen WG7-Bebauung kann deshalb keine Rede sein. Die ortsübliche Bebauungsstruktur im Talboden von Binningen ist zudem durch Bauten geprägt, die deutlich höher sind als die geplante zonenkonforme Bebauung. Das Spiesshöfli zeigt, wie verantwortungsvolle Raumplanung funktioniert: sinnvoll verdichten statt blockieren, Wohnraum schaffen statt Ängste schüren.

Die Siedlung wird nicht von irgendwelchen Immobilienhaien, sondern zum grossen Teil von der Albert Lück-Stiftung gebaut, deren Zweck es ist, Lehre und Forschung sowie das Studium auf dem Gebiet des Bauwesens an der ETH Zürich zu fördern und Studierende zu unterstützen. Das Bekenntnis zu zehn Prozent Kostenmiete ist ein weiteres Engagement der Bauherrschaft. Deshalb Ja Spiesshöfli!

Claude François Janiak, ehemaliger Ständerat SP, Binningen

Leserbrief vom 4. Juni 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Keine Mehrbelastung im Quartier

Der Einwohnerrat hat am 2. Februar mit 30 Ja zu 8 Nein-Stimmen dem Quartierplan Spiesshöfli zugestimmt. 2025 wurde die Initiative für einen Birsigpark mit einem Nein-Resultat von 67,3 Prozent deutlich abgelehnt. Somit würde eigentlich dem Bau von neuem Wohnraum nichts mehr im Wege stehen.

Früher standen hier 78 Wohnungen. Die neu entstehende Wohnungsanzahl wird massvoll auf 91 erhöht. Es sind insgesamt 65 unterirdische Parkplätze vorgesehen. Die Wohnungen eignen sich für Familien, Einzelpersonen und Paare. Die Aussage, es brauche dadurch neue Infrastrukturen wie einen zusätzlichen Kindergarten oder eine Schule, stimmt nicht. Die neuen Wohnungen ersetzen weitgehend bestehenden Wohnraum und dadurch entsteht keine zusätzliche Mehrbelastung im Quartier, wie die Gegner behaupten. Dazu kommen ein öffentlicher Spielplatz und die Renaturierung des Birsig, die das Gebiet ökologisch massiv aufwertet.

Das Projekt überzeugt, weil es Wohnraum für Mittelstandsfamilien schafft. Die Vermieter haben sich verpflichtet, zehn Prozent des Wohnraums in Kostenmiete zu vermieten. Ein weiteres Argument ist Binningens tiefe Wohnungsleerstandsquote von weniger als einem Prozent. Unsere Gemeinde steht seit Jahren unter Druck. Wer dieses Projekt verhindert, nimmt eine weitere Verschärfung der Situation bewusst in Kauf. Deshalb ein überzeugtes Ja zum Quartierplan Spiesshöfli.

Thomas Hafner, Landrat Die Mitte und ehemaliger Einwohnerrat

Leserbrief vom 4. Juni 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Vernünftige Entwicklung

Tatsache ist, dass das Gebiet Spiesshöfli seit Jahrzehnten als Wohnraum genutzt wird. Durch den Doppelspurausbau sind dort 78 Wohnungen ersatzlos verschwunden. Die nun geplante Überbauung stellt in erster Linie eine notwendige Korrektur dieses Verlusts dar.

Von einer übermässigen Verdichtung kann keine Rede sein. Mit insgesamt 91 Wohnungen entstehen lediglich 13 zusätzliche Einheiten. Das ist ein moderater und verantwortungsvoller Beitrag zur Entschärfung der akuten Wohnungsnot. In Binningen liegt die Leerstandsquote unter einem Prozent. Zusätzlicher Wohnraum ist deshalb dringend notwendig.

Gleichzeitig wird der Lebensqualität im Quartier Rechnung getragen. Rund 40 Prozent der Fläche bleiben als Grün- und Erholungsraum erhalten. Damit wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wohnraum und Freiraum sichergestellt.
Auch rechtlich ist die Situation klar. Eine zonenkonforme Überbauung, wie sie von Gegnern gefordert wird, ist nicht umsetzbar. Der Einwohnerrat hat eine Quartierplanpflicht beschlossen. Der vorliegende Quartierplan ist somit nicht nur sinnvoll, sondern der einzig realistische und rechtssichere Weg. Wer faktenbasiert entscheidet und Verantwortung für die Zukunft übernimmt, sagt Ja zum Quartierplan Spiesshöfli.

Brigitte Schori, Einwohnerrätin FDP, Präsidentin RPK Spiesshöfli

Leserbrief vom 21. Mai 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Spiesshöfli: Jetzt geht es um mehr

Ein Nein zur Quartierplanung Spiesshöfli wäre ein politischer Rückschritt mit Ansage. Das Verfahren würde gestoppt, alles müsste neu aufgerollt werden. Zurück bliebe ein zentral gelegenes, bestens erschlossenes Areal ohne Perspektive. Mitten in einer Zeit, in der Wohnraum fehlt, wäre das ein fatales Signal.

Doch es geht um mehr als Boden und Baupläne. Es geht um Verlässlichkeit. Wer heute ein breit abgestütztes Projekt zu Fall bringt, sendet die Botschaft, dass sich Engagement und Investitionen in Binningen nicht lohnen. Vertrauen entsteht über Jahre und kann mit einem Entscheid zerstört werden. Die Folgen tragen wir alle.

Der Einwohnerrat hat seine Verantwortung wahrgenommen und klar entschieden. 30 zu 8 Stimmen für den Quartierplan, ebenso deutliche Mehrheiten für die weiteren Grundlagen. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck einer seriösen politischen Arbeit.

Jetzt sind wir am Zug. Wollen wir Stillstand oder Fortschritt? Unsicherheit oder Verlässlichkeit? Wer an eine innovative Entwicklung von Binningen glaubt, sagt Ja zum Spiesshöfli.

Kathrin Amacker, ehemalige Nationalrätin, BL, Die Mitte

Leserbrief vom 21. Mai 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Sorgfältige und dialogorientierte Planung

In der Diskussion um das Projekt Spiesshöfli lohnt sich ein Blick auf die Fakten statt auf tendenziöse Darstellungen. Entgegen anderslautenden Behauptungen sind keine Hochhäuser vorgesehen. Zudem wurde die ursprüngliche Planung gezielt überarbeitet: Anstelle zweier grosser Baukörper entstehen drei kleinere Gebäude, die in Höhe und Volumen bewusst reduziert wurden.

Diese Anpassungen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Mitwirkungsprozesses, bei dem die Bevölkerung ihre Anliegen einbringen konnte. Diese Rückmeldungen führten etwa zu einer verbesserten Einbettung ins Quartier. Das Projekt wurde durchlässiger und berücksichtigt Aspekte wie Aufenthaltsqualität, Lärm und Hitzeminderung. Die Reduktion von ursprünglich 115 auf 91 Wohnungen zeigt, dass hier nicht maximal verdichtet, sondern ausgewogen geplant wird.

Wer heute von Hochhäusern spricht oder eine fehlende Mitsprache beklagt, unterschlägt diese Tatsachen. Das Projekt Spiesshöfli steht für eine sorgfältige, dialogorientierte Planung, die den Bedürfnissen des Quartiers Rechnung trägt. Darum lege ich ein überzeugtes Ja zur Quartiersplanung Spiesshöfli ein.

Julius Grewe-Rellmann, Binningen

Leserbrief vom 11. und 21. Mai 2026
Publiziert in der BZ Basel und im Binninger Wochenblatt

Weitsicht statt Stillstand

Am 14. Juni entscheidet das Stimmvolk in Binningen über den Quartierplan Spiesshöfli.

Am 2. Februar hat der Einwohnerrat den Quartierplan Spiesshöfli mit 30 zu 8 Stimmen angenommen. Dennoch kommt es am 14. Juni zur Volksabstimmung nach dem ergriffenen Referendum. Das ist legitim, verpflichtet aber zu einer sachlichen und ehrlichen Auseinandersetzung. Eine Ablehnung würde nicht nur jahrelange Verzögerungen und eine komplette Neuplanung bedeuten, sondern auch eine unansehnliche Brache im Spiesshöfli-Areal hinterlassen. Es lohnt sich daher, die Fakten klar zu benennen: Im Spiesshöfli-Quartier wird seit Jahrzehnten gewohnt.

Durch den Doppelspurausbau gingen 78 Wohnungen verloren. Die drei geplanten Gebäude entlang der Bottmingerstrasse ersetzen diesen Verlust und sind keine übermässige Überbauung. Mit 91 Wohnungen entstehen 13 mehr als zuvor. Das ist eine massvolle Verdichtung, die dringend benötigten Wohnraum schafft, ohne das Quartier zu überfordern. Zudem werden rund 40 Prozent der Fläche als Grün- und Erholungsraum gestaltet. Das steht für Lebensqualität und nachhaltige Planung.

Darum spricht alles dafür, am 14. Juni dem Quartierplan Spiesshöfli zuzustimmen und eine sinnvolle Entwicklung zu ermöglichen. Ein Ja zum Quartierplan, wie es der Einwohnerrat bereits getan hat.

Gerhard Metz, ehem. Einwohnerrat FDP, Binningen

Leserbrief vom 7. Mai 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

SP Binningen sagt Ja zum Quartierplan

Die SP Binningen hat einstimmig und mit Überzeugung die Ja-Parole für den Quartierplan Spiesshöfli beschlossen. Es entstehen 91 Wohnungen, die auch für Familien und den Mittelstand bezahlbar sind. Zudem wird die Umgebung der Überbauung naturnah gestaltet, mit einer Revitalisierung des Birsig inklusive Fussgängerbrücke und öffentlichem Spielplatz.

Für die Bevölkerung bringt das Projekt einen doppelten Mehrwert: Einerseits wird das Angebot von bezahlbaren Wohnungen erhöht, wobei für 10 Prozent der Wohnungen sogar Kostenmiete gelten muss. Andererseits profitieren insbesondere auch die Einwohner:innen in der Talsohle von naturnah gestalteten, durchgängigen Fussgängerverbindungen und der neu erstellten öffentlichen Infrastruktur. Das Projekt wurde in Absprache mit der Bevölkerung weiterentwickelt und berücksichtigt Anliegen, die eingebracht wurden. So entstehen statt zwei grosse, drei kleinere Gebäude mit sieben, respektive sechs Stockwerken. Hier von Hochhäusern zu sprechen, ist absurd. Es gibt in Binningen bereits eine Reihe von Gebäuden in diesen Dimensionen.

Die Überbauung im Spiesshöfli ist ein baulich ausgewogenes und ökologisch durchdachtes Wohnprojekt für unsere Gemeinde, in der es an Wohnraum mangelt. Wir fordern deshalb die Stimmbürger:innen auf, ein Ja an der Urne einzulegen.

SP Binningen

Leserbrief vom 7. Mai 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Keine starke Verdichtung

Der Quartierplan Spiesshöfli ist das Ergebnis eines langjährigen Planungsprozesses im Zusammenhang mit dem Doppelspurausbau. Nach der öffentlichen Mitwirkung 2023 wurde er überarbeitet: weniger Wohnungen (91 statt 115) und mehr Grün- und Freiräume. Ende 2025 nahm der Einwohnerrat dann den Quartierplan mit 30 zu 8 Stimmen an. Am 14. Juni 2026 entscheidet nun die Bevölkerung. Ein Nein hätte klare Folgen: Das Areal bliebe über Jahre ungenutzt und würde zur Brache, während eine Neuplanung ohne bessere Lösung nötig würde.
Die behauptete fehlende Zonenkonformität ist unbegründet: Für das Areal gilt eine Quartierplanpflicht, die genau diese Entwicklung vorsieht. Auch eine starke Verdichtung liegt nicht vor, denn die 91 Wohnungen ersetzen im Wesentlichen die 78 verlorenen Einheiten. Mit rund 40 Prozent Grün- und Erholungsflächen entsteht ein ausgewogenes Projekt, das Wohnraum schafft und Freiraum sichert. Der Quartierplan ist eine realistische, sorgfältig abgestimmte Lösung. Ein Ja verhindert Stillstand und ermöglicht eine hervorragende Entwicklung des Spiesshöfli-Areals.

Ruedi Spinnler, Binningen

Leserbrief vom 14. und 16. April 2026
Publiziert in der BZ Basel und im Binninger Wochenblatt

Spiesshöfli – eine zeitgemässe Raumplanung

Trotz des klaren Volksentscheids vom 18. Mai wird die Diskussion rund um das Projekt Spiesshöfli weiterhin emotional geführt. Umso wichtiger ist es, bei den Fakten zu bleiben. Besonders kreativ ist die visuelle Gleichsetzung des Spiesshöfli-Wohnprojekts durch das Referendumskomitee mit einer Ostberliner Plattenbausiedlung.

Dieser Vergleich zeichnet ein Bild, das mit der Realität wenig zu tun hat. Solche Siedlungen stehen für graue, dichte Betonstrukturen mit kaum Grünflächen. Typisch sind Gebäude mit zehn bis fünfzehn Stockwerken und Höhen von rund 30 bis 50 Metern. Mit solchen Bildern hat das Spiesshöfli jedoch nichts gemein. Beim Spiesshöfli bleiben rund 40 Prozent der Fläche grün, das Areal wird ökologisch aufgewertet und zum Birsigufer geöffnet. Die geplanten Gebäude erreichen maximal etwa 25 Meter und gelten damit faktisch nicht als Hochhäuser. Gleichzeitig entsteht mit der Erhöhung von 78 auf 91 Wohnungen dringend benötigter Wohnraum für die Binninger Bevölkerung, insbesondere für Familien und junge Menschen.

Das Spiesshöfli zeigt, wie zeitgemässe Raumplanung gelingt: mehr Wohnraum an zentraler Lage bei gleichzeitiger ökologischer Aufwertung. Nach dem Volksentscheid gilt es, den eingeschlagenen Weg mit einem Nein zum Referendum zu respektieren.

Gian Kamber, Einwohnerrat GLP, Binningen

Leserbrief vom 14., 16. und 23. April 2026
Publiziert in der BZ Basel und im Binninger Wochenblatt

Bleiben wir bei der Wahrheit!

Ein Hochhaus beginnt erst ab 30 Metern. Die geplanten Gebäude im Spiesshöfli sind keine Hochhäuser. Das höchste Haus erreicht 25 Meter und sieben Stockwerke. Die beiden anderen Häuser haben sechs Stockwerke. In der Umgebung gibt es bereits ähnliche oder höhere Bauten. Von einer überdimensionierten Überbauung kann keine Rede sein.

Am 18. Mai 2025 hat das Stimmvolk die Volksinitiative «Für einen Birsigpark » mit 67 Prozent deutlich abgelehnt. Der Volkswille ist klar. Vor diesem Hintergrund ist das erneute Referendum schwer nachvollziehbar.
Das Projekt wurde offen vorgestellt und auf die Anliegen der Bevölkerung angepasst. Statt zwei grosser Baukörper mit 115 Wohnungen entstehen nun drei kleinere Gebäude mit 91 Wohnungen. Sie sind niedriger, besser eingebettet, luftiger und reduzieren Lärm und Hitze. Zudem ersetzt das Projekt die abgerissenen Gebäude entlang der Bottmingerstrasse mit 78 Wohnungen. Es schafft dringend benötigten Wohnraum. Gleichzeitig entsteht ein begrünter, attraktiver Freiraum für das Quartier.

Die Quartierplanung Spiesshöfli ist das Ergebnis eines transparenten Prozesses und eines klaren demokratischen Entscheids.

Brigitte Schori, Einwohnerrätin, Präsidentin Rechnungsprüfungskommission, Binningen

Leserbrief vom 16. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Nein zum Referendum

Das Stimmvolk der Gemeinde Binningen hat am 18. Mai die Volksinitiative «Für einen Birsigpark» mit deutlichen 67 Prozent abgelehnt. Dieses Resultat ist unmissverständlich und Ausdruck eines klaren Volkswillens. Umso mehr stellt sich die Frage, weshalb das Referendumskomitee nun erneut Widerstand gegen die Quartierplanung Spiesshöfli mobilisiert. Diese Quartierplanung wurde bekanntlich mit grossem Mehr im Einwohnerrat angenommen.

Im Abstimmungskampf wurde das konkrete Bauvorhaben offen und transparent dargelegt. Es ist also keineswegs so, dass die Bevölkerung im Unklaren gelassen worden wäre. Im Gegenteil: Das Projekt wurde bewusst angepasst. Ursprünglich waren zwei grössere Baukörper mit insgesamt 115 Wohnungen vorgesehen. Nach der Mitwirkung der Bevölkerung und der Berücksichtigung von Anliegen entstehen nun drei weniger grosse Gebäude mit insgesamt 91 Wohnungen. Diese sind nicht nur niedriger, sondern auch besser in die Umgebung eingebettet. Das Resultat ist ein besseres Gesamtbild mit geringerer Lärmreflexion und reduzierter Hitzeabstrahlung.

Ein klares Nein zum Referendum!

Gerhard Metz, Binningen

Leserbrief vom 16. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Attraktiver Wohnraum ohne Häuserschlucht

Liest man einige der Leserbriefe und sieht die Flyer für das Referendum zur Überbauung Spiesshöfli, könnte man den Eindruck erhalten, dort würden Hochhäuser geplant, die dazu führen, dass in Binningen eine dunkle Schlucht entsteht. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Das geplante Bauprojekt, über das bereits vor der Abstimmung zum Birsigpark diskutiert wurde, schafft attraktiven Wohnraum für Binningen. Die geplanten Häuser mit 91 Wohnungen ersetzen zu einem grossen Teil die bereits abgerissenen Häuser. Rund um die Häuser gibt es Grünflächen und keine Betonwüste.

Das geplante Projekt ist sinnvoll und schafft für Binningen wertvollen Wohnraum. Darum sage ich Ja zum Quartierplan Spiesshöfli am 14. Juni.

Jonathan Noack, Einwohnerrat SP

Leserbrief vom 30. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Glaubwürdigkeit gehört auch zur Politik

In Abstimmungskämpfen sollen Argumente zur Sache im Vordergrund stehen. Wer sich als Person und Politiker in den Vordergrund stellt, muss sich indessen eine kritische Beurteilung seines Vorgehens gefallen lassen. Peter Frauchiger outet sich als «überzeugter Gegner» des Überbauungsprojekts Spiesshöfli. Ein Blick zurück auf die Debatte im Einwohnerrat vom 2. Februar, als der Quartierplan diskutiert und das Referendum bereits angekündigt wurde, zeigt ein anderes Bild. Dem auf der Website der Gemeinde öffentlich zugänglichen Protokoll der Sitzung ist zu entnehmen, dass – mit Ausnahme der SVP und einer Einwohnerrätin der FDP – alle Fraktionen dem Quartierplan zugestimmt haben.

Der sich als überzeugter Gegner positionierende Peter Frauchiger hat sich nicht zu Wort gemeldet und gleichzeitig zum Quartierplan, zum Reglement, zum Zonenplan Siedlung und zum Baulinienplan Ja gestimmt. Dass die SVP das Referendum mit den gleichen Argumenten wie bei der Abstimmung zum Birsigpark unterstützt, ist konsequent, wenn auch nach dem Ergebnis von vergangenem Jahr nicht überzeugend. Wer Ja sagt und sich kurz darauf als überzeugter Gegner zu erkennen gibt, trägt hingegen nicht zur Glaubwürdigkeit bei, die die Stimmberechtigten von ihren Vertreterinnen und Vertretern erwarten dürfen.

Claude Janiak, ehemaliger Ständerat SP, Binningen

Leserbrief vom 30. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Ja zur Quartierplanung Spiesshöfli

Der Einwohnerrat hat die Quartierplanung Spiesshöfli mit 30 zu 8 Stimmen beschlossen. Damit liegt ein breit abgestützter Entscheid vor. Er wurde in einem offenen Prozess gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet und weiterentwickelt.

Aus der ursprünglich vorgesehenen Bebauung mit 115 grossen Wohnungen ist ein Konzept mit 91 kleineren, besser ins Quartier integrierten Wohnungen entstanden. Die bauliche Wirkung wird reduziert, Lärm- und Hitzebelastungen werden gemindert und die städtebauliche Qualität wird erhöht.

Entscheidend ist die wohnpolitische Wirkung: Mit den 91 neuen Wohnungen werden die 78 entlang der Bottmingerstrasse abgebrochenen Wohnungen ersetzt. Binningen gewinnt damit Wohnraum zurück, statt Wohnraum zu verlieren. In Zeiten angespannter Wohnungsmärkte ist das ein konkreter Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung.

Ein zentrales und gut erschlossenes Areal wird sinn- und qualitätsvoll entwickelt. Die Quartierplanung verbindet Verdichtung mit besserer Einbettung ins bestehende Umfeld und sorgfältiger Freiraumgestaltung. Ein Nein würde diese Entwicklung blockieren und Unsicherheit schaffen. Ein Ja zur Quartierplanung Spiesshöfli ist deshalb ein Ja zu Wohnraum, Verlässlichkeit und einer verantwortungsvollen Entwicklungspolitik für Binningen.

Sven Inäbnit, Landrat FDP, Binningen

Leserbrief vom 30. April 2026
Publiziert im Binninger Wochenblatt

Spiesshöfli: Keine Irreführung

Von Hochhäusern war damals nie die Rede. Im Vorfeld der Abstimmung von 2025 wurde transparent aufgezeigt, wie das Projekt aussehen soll. Die Bevölkerung wurde einbezogen und konnte sich im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens einbringen. Mit über 67 Prozent hat sie vor weniger als einem Jahr ein klares Zeichen gesetzt. Sie hat sich gegen den «Park» und für eine Überbauung ausgesprochen.

Umso befremdlicher ist es, dass dieses eindeutige Ergebnis noch vor Ablauf eines Jahres mittels Referendum infrage gestellt werden soll. Besonders irritierend ist, dass das Referendumskomitee Argumente vorbringt, die den bekannten Fakten widersprechen.

Das Referendumskomitee vermittelt mit seinen Darstellungen ein irreführendes Bild. Im Spiesshöfli sind keine Hochhäuser geplant. Auch die gezeigten dunklen Visualisierungen entsprechen nicht der tatsächlichen Gestaltung. Als Hochhäuser gelten Gebäude ab einer Höhe von 30 Metern. Die vorgesehenen drei Bauten erreichen diese Höhe nicht. Sie sind folglich keine Hochhäuser.

Die geplanten 91 Wohnungen leisten hingegen einen konkreten Beitrag zur Entlastung des seit Jahren angespannten Wohnungsmarkts in Binningen.

Charles Simon, ehemaliger Gemeindepräsident